Di
30
Nov
2010
Tabellenführer: HSG Meppen-Twist
An diesem Spieltag gastierte der Tabellenführer aus Meppen in der TW-Halle.
Die Ausgangslage war klar: Mit Ingo Pelke, Pedro de la Torre, Adrian Gausmann, Nico Hülsmann und Thomas Westermeyer fehlten uns wichtige Stammspieler entweder verletzungsbedingt oder
durch familiäre Verpflichtungen.
Des Weiteren wird Yannik Tepe ab sofort nicht mehr für uns spielen. Da unsere personelle Situation seit Wochen schon angespannt ist, sind wir unseren Aushilfen aus der 4. Herren sehr dankbar für ihr engagiertes Mitwirken.
Spielverlauf:
In den ersten Minuten der Partie wurde allen verdeutlicht, wie schwer das Unterfangen werden würde, den Gegner aus Meppen ein wenig zu ärgern. Meppen stand in der Abwehr sehr sicher und packte beherzt, aber immer fair zu, sodass wir sehr geduldig spielen und uns jedes Tor hart erkämpfen mussten.
In der Abwehr hatten wir vor allem Probleme, den großen Kreisläufer aus Meppen in den Griff zu kriegen und das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis zu unterbinden. So schafften es die Gäste sich auch aufgrund vieler vergebener Chancen und viel zu früher bzw. unvorbereiteter Torwürfe unsererseits über 2:3 sukzessive zum Halbzeitstand von 4:15 absetzen.
Für die 2. Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, nicht völlig auseinanderzubrechen und vorne weiter geduldig zu spielen und die klare Torchance zu suchen.
Dieses Unterfangen wurde allerdings dadurch erschwert, dass auf unserer Seite keine einspielte Truppe auf der Platte stand. Außerdem fehlten etatmäßige Rückraumspieler, sodass improvisiert werden musste.
Der Gast aus Meppen konnte auch in der 2. Halbzeit einfache Tore erzielen, welche wir selbst durch technische Fehler im Angriff ermöglichten. So spielte der Tabellenführer seinen Stiefel glanzlos herunter, sodass ein Endergebnis von 12:31 zustande kam.
Letztlich lässt sich aus diesem Spiel mitnehmen, dass es für die Zukunft sicherlich erstrebenswert sein wird, die Spieler der 4. Herren weiter einzubinden, da sich unsere personelle Situation in den nächsten Wochen wohl nur langsam bessern wird und wir somit weiterhin auf Aushilfen angewiesen sein werden.
Also gilt weiterhin: „Einer für alle, alle für einen!“
Sportlichen Gruß, die „Zweite“