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Mo

07

Sep

2009

26:27 Niederlage bei Heimpremiere

Wir waren gewarnt! Friesoythe hatte Lohne geschlagen und war auf keinen Fall zu unterschätzen. Wir wollten an die Leistung aus dem Dinklage-Spiel aknüpfen, was uns aber in keinster Weise gelang. Trotz 24:20 Führung wenige Minuten vor Ende haben wir das Spiel noch aus der Hand gegeben.

 

Geschrieben von Timothy Staniford:

 

Personell gesehen fehlten uns Oppa und Matze Fieke.

Die große Frage nach diesem Spiel ist: Welches Spiel war denn nun die Eintagsfliege??? Die großartige Leistung aus Dinklage oder das desolate Auftreten im Heimspiel gegen Friesoythe?

Von Beginn an nahm Friesoythe das Heft in die Hand. Sie waren bissiger und agiler! Dieses zahlte sich mit der schnellen 3:1 Führung sofort aus. Man merkte sofort, dass bei uns die nötige Einstellung fehlte. Vorne ideenlos und meistens nur auf eigene Faust spielend, kein Zusammenspiel und nix von der Leistung aus der Vorwoche. Hinten wurden reihenweise Geschenke verteilt und versucht, sich an Harmlosikeit gegenseitig zu übertreffen.

Es dauerte 17 Minuten bis ein kleiner Ruck durch die Mannschaft ging und man die Bedeutung des Wortes "KÄMPFEN" realisiert hatte.

Wir stellten in der Deckung auf 5:1 um! Im Angriff sollte nun der Altmeister "Schmodder" auf Mitte das Heft in die Hand nehmen. Diese Umstellung ging auch auf. Angetrieben von "endlich" mal gelungenen Angriffsaktionen wurde die Abwehr auch etwas bissiger und wir kämpften uns von 6:10 auf 13:13 heran. War das nun der Befreiungsschlag?!? Nein, man verfiel die letzten zwei  Minuten wieder in Einzelaktionen und ging verdient mit einem 13:15 Rückstand in die Pause.

In der Kabine nahmen wir uns nun vor, wenigstens kämpferisch dagegen zu halten und zu versuchen, noch mal ins Spiel zurück zu kommen.

Es funktionierte, denn wir waren wie verwandelt. Schnell kamen wir zum 15:15 und gingen dann sogar über 18:18 mit 21:20 in Führung. Es schien so, als hätten wir das Ruder rumgerissen. Kontzentriert und als Team spielend gelang es uns, die Führung auf 24:20 auszubauen.


Was dann folgte war aber die Fortsetzung der ersten 15 Minuten. 9 Minuten auf der Uhr und dem Sieg ganz nah fingen wir an, wieder wilde Sau zu spielen. Fehlwürfe, unnötige Ballverluste und sehr sehr strittige Schirientscheidungen führten dazu, dass wir uns mehr mit uns selbst als mit dem Spiel beschäftigten. Friesoythe, die nie aufgegeben haben und immer ihren Stiefel runterspielten, verkürzten innerhalb kürzester Zeit auf 22:24! Das war der Bruch für uns.

Weitere sinnlose Ballverluste, auch begünstigt durch ausbleiben der fälligen Freiwurfpfiffe, brachten Friesoythe auf die Siegerstraße.

Die Torschützen waren:

 

Tobias Narendorf (7), Bernd Schröder (6), Carsten Schmidt (4), Pedro De la Tore (2), Yannick Tepe (2), Timothy Staniford (2), Ingo Pelke (1), Lukas Zustrull (1), Thomas Westermeyer (1)

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